Konfirmanden berichten über ihre Besuche in den verschiedensten Einrichtungen
Exkursion zur
Mediensuchtberatungsstelle „Real Life“
des Diakonischen Werks Kassel am 4.09.08
Seit dem Herbst 2007 existiert das Projekt „Real Life“, ein Beratungsangebot für all diejenigen, die einen problematischen Umgang mit den neuen Medien haben oder als Angehörige, Freunde und Bezugspersonen Unterstützung und Rat suchen.
Die Beratung umfasst vor allem die Nutzung des Computers mit den Anwendungen:
- Computerspiele (vor allem Onlinespiele)
- Chatten, Surfen, Mailen und Bloggen ( z.B. Schüler VZ)
- Internetglücksspiel, Internetkaufrausch
Mediensüchtig ist man nicht, wenn man z.B. am Tag vier Stunden lang spielt, sondern wenn man ohne Computerspiele oder Chatten nicht mehr leben kann. Meistens sind Jugendliche betroffen, die selbst gar nicht merken, dass sie ohne Computer nicht mehr auskommen. Ein großer Teil der Beratung ist, den Eltern zu erklären, wie sie handeln und helfen können. Jedoch soll den Jugendlichen nicht die Benutzung der neuen Medien verboten werden, sondern langfristig soll ein Weg gefunden werden, Computer und Co. sinnvoll und in Maßen zu benutzen.
Als wir bei der Beratungsstelle ankamen, ging es zuerst um den sicheren Gebrauch des Internets. Dabei sollte man beachten:
- keine persönlichen Daten angeben wie Hausnummer oder Telefon
- keine Bankverbindung angeben
- keine Musik u. Filme downloaden
- keine Bilder ins Netz stellen
- auf keinen Internetseiten seine E-Mail Adresse angeben (Spam)
- u.s.w.
Darüber diskutierten wir dann und tauschten unsere Erfahrungen aus. Außerdem ging es auch noch um das illegale Downloaden von Musik und Filmen und wie es bestraft wird.
Als nächstes ging es darum, welche Computerspiele am meisten gespielt werden und bei welchen eine große Suchtgefahr besteht. Die größte Suchtgefahr besteht bei Onlinespielen, wie z.B. „World of Warcraft“ oder „Second Life“, da man sich bei diesen Spielen in einer eigenen „Welt“ befindet und es immer etwas Neues zu tun gibt. Dadurch kann dann leicht der Bezug zur „realen Welt“ verloren gehen.
Dabei ging es dann auch darum, was wir am Computer machen, welche Spiele wir spielen und um unsere eigenen Erfahrungen.
Ich fand den Vortrag und die Diskussion sehr interessant und würde Leuten, die Probleme mit der Nutzung neuer Medien haben, empfehlen sich dort beraten zu lassen. Vor allem Erwachsene sollten sich mit dem Thema „Neue Medien“ mehr befassen.
Jannik Fuhrmann
Besuch in der Bahnhofsmission
Am 13.08 haben wir die diakonische Einrichtung Bahnhofsmission besucht. Die Bahnhofsmission ist eine Einrichtung, die verwirrten, al-ten und behinderten Menschen am Bahnhof hilft. Außerdem können auch sozial schwache Menschen dorthin kommen, um etwas zu essen und etwas zu trinken, so wie Herbert, den wir bei einer Tasse Kaffee ein bisschen ausgefragt haben.
Seine Meinung zur Bahnhofsmission ist positiv, da er, auch wenn er nicht gerade mit dem Zug unterwegs ist hier öfter mal seine Tasse Kaffee trinken kann. Außerdem findet er es gut, dass es in der Bahn-hofsmission kein Alkohol gibt.
Die Bahnhofsmission ist auf Spenden angewiesen. Manche Läden (wie Teegut) geben der Bahnhofsmission Ware, die bald abläuft. Hauptsächlich unterstützt die Kirche, aber eine ältere Frau hat der Bahnhofsmission ihr Vermögen hinterlassen, von dem ein Minicar gekauft wurde, dass zum transportieren der Leute auf dem Bahnhof benutzt wird. Alle Mitarbeiter von der Bahnhofsmission arbeiten ehrenamtlich, sind also keine Angestellten von der Bahn. Es gibt zwei Gruppen, die sich Woche für Woche abwechseln. Die eine Gruppe ist Evangelisch und die andere Katholisch. In den Gruppen sind jeweils acht Personen. Außerdem kann man sich bei der Bahnhofsmission beschäftigen, in dem man ein Gesellschaftsspiel spielt, oder ein Buch liest, wenn der Zug Verspätung hat. Man kann dort auch um Rat fragen, wenn man etwas wissen will. Die Bahnhofsmission hilft auch Wohnungslosen und begleitet mit ins Krankenhaus. Es gibt die Bahnhofsmission schon seit über 125 Jahren. Die Sozial schwachen Menschen bekommen dort auch manchmal ein halbes Brot geschenkt und viermal im Monat gibt es Bahn und Bus Fahrkarten billiger. Es kommen jeden Tag ca. 20 Leute zur Bahnhofsmission und stellen fragen oder trinken einen Tee. Wenn man die Bahnhofsmission braucht, weil man nicht zum Zug laufen kann , kann man anrufen oder einen Brief schicken. Neu gibt das Projekt Kids on tour, bei dem eine Begleitper-son, der Bahnhofsmission mitfährt, wenn ein Kind eine längere Strecke mit dem Zug zurücklegen muss, dass kostet ca. 25 Euro. Der Vortrag der Bahnhofsmission hat uns sehr gefallen.
Saya, Lea und Marieke
Bahnhofsmission
Die Bahnhofsmission befindet sich im Bahnhof-Wilhelmshöhe über dem Info-Point. Es gibt sie seit etwa 110 Jahren. Die Aufgabe der Mission besteht vor allem darin Menschen sowohl beim Umsteigen in die Züge zu helfen als auch Bedürftige mit Spenden zu versorgen. Das kann beispielsweise ein Stück Brot sein.
Das Team der Bahnhofsmission besteht aus 8 Personen. Alle Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich und sind in zwei Gruppen aufgeteilt. Es gibt die evangelische Gruppe, welche aus 3 Herren und sonst nur Frauen besteht. Die Katholische besteht allerdings nur aus Frauen. Die Gruppen teilen sich die Arbeit im Tageswechsel ein. Frau Klein ist seit 25 Jahren Leiterin der katholischen Bahnhofsmission.
Die Bahnhofsmission ist mit einem funktionstüchtigen PC, einem Rollstuhl, einigen Tischen mit Stühlen und einer Küche ausgestattet. Pro Tag besuchen etwa 20 Personen die Bahnhofsmission und treffen sich beispielsweise mit Anderen oder trinken eine Tasse Kaffee, welche man kostenlos zubereitet bekommt. Die Mission ist auf Spenden angewiesen, wie zum Beispiel von einem Geldbetrag der Diakonie, welcher durch den Verkauf von Karten in einem Projekt erzielt wurde. Des Weiteren bekommt die Mission von Märkten wie Tegut und Alnatura Gemüse gespendet.
Wenn Personen beim Umsteigen in andere Züge Hilfe benötigen, wird die Mission angerufen oder per Fax informiert. Die Mission bietet außerdem auch Praktikumsplätze an. Allerdings müssen manche Schüler, welche schwänzen oder Schwarzfahren, auch Sozialarbeitsstunden hier ableisten. In Mannheim ist dieses Jahr ein neues Projekt entstanden: „Kids on Tour“. In diesem werden Kinder, auf Anfrage für 25Euro pro Reise, von Frauen die ganze Fahrt über betreut.
Ein besonderes Highlight findet jedes Jahr am 1.Advent statt. Von einem Pfarrer wird ein ökumenischer Gottesdienst abgehalten.
Baunataler Wohnstätten
Sophie und Stella, wir beide sollten heute mit ein paar anderen aus unserer Konfertruppe in die Baunataler Wohnstätten zur Exkursion. Pünktlich trafen wir uns mit Frau Engelkamp an der Kirche. Von dort aus gingen wir zur Beethovenstraße 2-6, denn dort findet man die Wohnstätten. Zuerst mussten wir ein wenig im Hof warten, da wir von keiner Person empfangen wurden und Frau Engelkamp suchen ging. Um ca. 14:30 Uhr betraten wir endlich das Wohnheim und setzten uns in einen Aufent-haltsraum. Schon beim betreten fiel uns das gemütliche Klima auf und wir bekamen was zu trinken und ein Stückchen Kuchen. Nun ging es los mit erzählen. Als erstes wurden wir in die Geschichte der Wohnstätten eingeweiht und es wurden uns ein paar Fakten erläutert. Die Baunataler Wohnstätten wurden am 01.09.1991 gegründet. Warum? Das ist wohl offensichtlich. Die Baunataler Wohnstätten sind eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Das heißt mit körperlicher oder geistlicher Behin-derung. Meist leiden sie an Schizophrenie oder dem Down-syndrom, z.B., dass sie einen grünen Kasper im Schrank sehen und mit ihm reden, aber ihn gibt es gar nicht. Das klingt zwar lustig, ist es aber ganz und gar nicht. Sie erzählte uns, dass alle aktiven Bewohner um 7:00 Uhr aufstehen müssen, um sich für den Arbeitstag fertig zu machen. Nach einem frischen Frühstück geht es auf zu den Baunataler Werkstätten, in denen sie für das VW-Werk Verpackungsarbeit, oder andere kleine Arbeiten ver-richten müssen. Nach einer Mittagspause, in der man Freizeit-aktivitäten, wie z.B. Sport, Schwimmbad, Tee, Kaffee, Fernsehen, oder sich einfach ausruhen kann.
Nach dem Mittagessen, das von Apetito geliefert wird, wird noch bis 16:00 Uhr gearbeitet. Dann sind die Bewohner auch schon sehr kaputt und müde und dürfen sich auf ihren Zimmern, draußen, oder in den Aufenthaltsräumen ausruhen.
Um 18:00 Uhr gibt es dann Abendbrot. Monatlich verdienen sie ungefähr 100-300 €. Das dürfen sie natürlich nicht gleich alles ausgeben. Wöchentlich bekommen sie davon 10€ Taschengeld und das nötigste, wie Anziehsachen und Mobiliar wird davon bezahlt. Natürlich wird auch etwas davon gespart, denn jedes Jahr gibt es für die Bewohner einen Urlaub. Zwei bis drei der 12 Betreuer kommen mit nach Mallorca, Italien, Ungarn, Holland oder an die Ostsee, denn Urlaub muss ja auch mal sein. Am Wochenende können Verwandte, oder Freunde sie besuchen kommen. Da können die Bewohner sich auch einmal was wünschen. Einer der Betreuerinnen führte uns in den Wohnstätten herum. Wir besichtigten ein paar Zimmer, Bäder und Aufent-haltsräume. Die Zimmer sind liebevoll und ordentlich eingerich-tet. Wir gingen weiter.Am meisten hat uns die Begegnung mit einer am Downsyndrom leidenden Frau berührt. Sie konnte nicht mehr sprechen und sich nicht mehr bewegen und obwohl sie schon erwachsen war, kam sie einem noch sehr klein und kindlich vor. Überall an den Wänden hingen Bilder von ihr, so-gar aus ihrer Kindheit. Der Aufenthalt wird von der LWV bezahlt. Ungefähr kostet das 3000€ im Monat. Jeder Mensch mit Behinderung kann mit 21 Jahren in die Wohnstätte eingewiesen werden. Zum Schluss gingen wir heraus, wo wir ein paar Men-schen mit einer Behinderung auffanden, die Kuchen aßen. Die Betreuerin erzählte uns wie schnell so was gehen kann, dass man hier landet. Eine Frau wurde von einer Zecke gebissen und erlitt dann eine Gehirnschädigung, die immer schlimmer wurde. Das tragische war, dass sie sogar Kunst studierte und ein schönes und unbeschwertes Leben vor sich hatte. Dann war das ganze schon vorbei. Wir finden, dass es eine tolle Erfahrung war und es viel Spaß gemacht hat.
Stella und Sophie.
Gertrudenstift
Wir waren am 8.9.08 im Gertrudenstift in Baunatal.
Als wir ankamen wurden von der Frau. Mackenroth nett begrüßt und in einen Raum geführt der im Altbau des Gertrudenstifts lag, dort standen viele Stühle und ein Tisch worauf Getränke und Gläser standen. Als wir uns alle hingesetzt hatten stellte sie sich erst einmal vor das sie Frau. Mackenroth heißt und das sie hier im Gertrudenstift in der Heimleitung arbeitet.
Das Gertrudenstift Gebäude gibt es seit ca. 131 Jahren dort leben im Moment 98 Bewohner. Sie leben dort weil sie Pflegebedürftig sind oder einfach nicht mehr alleine zu hause leben können. Dort bekommen sie die Pflege und liebe die sie brauchen. Viele Bewohner leben in ihrer eigenen Welt und sind manchmal in anderen Zeiten. Die Pfleger lassen aber die Bewohner in diesem Glauben und spielen dann so zu sagen mit. Im Krankenhaus z.B. darf man es nicht unterstütz-ten, da muss man dann die Patienten drauf aufmerksam machen dass sie nicht bei sich sind.
Gertrudenstift besteht im Moment aus einem Altbau und einem Neubau. Im Alt-bau befinden sich 32 Einzelzimmer und 7 Doppelzimmer sowie im Neubau 34 Einzelzimmer, 4Kurzzeitpflegezimmer (Einzelzimmer) und 6 Doppelzimmer zu Verfügung. Und natürlich befinden sich jeweils in jedem Gebäude lange große Fluren, Speisesaale, und verschiedene Aktivitäts-Räume wie z.B. Wohnzimmer wo die Bewohner Mensch ärger dich nicht spielen können oder es wird auch sehr viel getanzt, gesungen, Musik gehört, Basteln, nähen, kochen, in den Gottesdienst gehen, mit dem Dampfer fahren oder einfach mal ins Cafe gehen. Die älteste Frau ist 101 Jahre und der älteste Mann ist 103 Jahre alt. Es gibt aber auch leider viele Bewohner die Krank sind und manche Sachen einfach nicht in der Lage sind zu tun.
Krankheiten die auftreten können wenn man älter wird - Räumer - Alzheimer – Schlaganfälle - Zucker erkrankt - Parkinson - Nicht mehr reden können - Inkon-tinent
Die Kasseler Tafel
am 29.08.08
Die Kasseler Tafel ist ein eingetragener Verein, der Nahrung an die Ärmeren, die zumeist von Harz IV leben, verteilt. Jedoch kommt nur 1/6 aller Bedürftigen, weil sie sich unter Umständen schämen.
Die Tafel wurde 1996 in der Nähe der Holländischen Straße gegründet und ist auf Spenden angewiesen, weil der Staat diesen Verein nicht unterstützt.
Ab dem 16 Lebensjahr darf man dort ehrenamtlich arbeiten.
Die sogenannten „Kunden“ müssen zum Abholen der Lebensmittel eine Sozialhil-fekarte vorzeigen können.
Für € 2 bekommen sie dann 3 Tüten, in denen Backwaren, Molkereiwaren, Obst und Gemüse sind, was man im Supermarkt für ca. € 70 bekommen würde.
Die Lebensmittel kommen von Rewe, Lidl, Metro, Edeka, Kleinhändlern und in geringen Maßen von Aldi.
Diese Firmen spenden meistens regelmäßig Geld. Manchmal wurde zu viel bestellt und das Mindesthaltbarkeitsdatum ist gerade abgelaufen, so dass die Ware noch für 2 Tage verkauft werden kann.
Die Tafel fährt mit 3 Kühlwagen, von kleinen Bauern bis zu Großhändlern, umher, wobei die Kosten enorm sind.
Die Betriebskosten betragen im Jahr € 10.000 für die Kleinlastkraftwagen. Dazu kommen die Ausgaben für die Angestellten und selbstverständlich für die Lebens-mittel.
Täglich kommen über 100 „Kunden“ mit Familien, insgesamt 300 Leute, im 30 Minuten-Takt je 20 „Kunden“, das macht dann in der Woche mehr als 21.000 Menschen, die die Kasseler Tafel versorgen muss.
Text: Jérémie Baltzer
Mädchenhaus
Es sollte ein Besuch im Mädchenhaus werden, doch erstmal standen wir 1½ Stunden im Stau. Der Grund – Radio FFH hatte eine Stunde kostenlo-ses Tanken an einer Tankstelle in der Kohlenstrasse angeboten.
Dennoch erreichten wir schließlich, wenn auch verspätet, das Mädchen-haus in Kassel.
Dort wurden wir erstmal von zwei Frauen mit Tee begrüßt. Anschließend sagte jeder seinen Namen, und was er gut kann.
Eine der beiden Frauen erzählte uns von der Arbeit im Mädchenhaus. Es ist ein Ort für Mädchen um Hausaufgaben zu machen, zu basteln und Ge-spräche zu führen. Auch Mädchen dir Probleme haben oder geschlagen werden können dorthin kommen. Leider können diese Mädchen dort nicht übernachten oder länger bleiben, da der Stadt Kassel die Kosten für eine solche Möglichkeit zu hoch sind.
Dennoch ist es für die Mädchen gut, dorthin gehen zu können, wenn sie Zuhause und Außerhalb Gewalt erfahren müssen. Um Tipps zu bekom-men, wie man sich hiervor eventuell schützen kann, gingen wir in einen anderen Raum. Dort zeigten uns die beiden Frauen, wie man sich in ver-schiedenen Situationen befreien kann. Außerdem sollte man selbstbewusst auftreten. Um dies zu symbolisieren durften wir nacheinander ein Brett nur mit der Faust zerschlagen. Dies war für alle ein Erfolgserlebnis. Wir bedankten uns, und fuhren nach Hause.
Von Sarah Meyer
Panama
Michaela hilft Wohnungslosen. Panama gibt es schon seit 125 Jahren, Panama ist eine Ein-richtung in der Menschen die kein Zuhause haben unterstützt werden. Hier bekommen sie was zu essen und zu trinken. Das Essen kostet nur am Dienstag was sonst ist es immer umsonst. Früher war es auch am Dienstag umsonst aber Panama hat sich entschieden diese 20 Cent die das Essen kosten zu spenden. Die Menschen die dort hinkommen finden dass es eine sehr schöne Sache denn so können sie auch ohne viel Geld helfen. Meistens gehen die Spenden an obdachlose Kinder. Es gibt auch Kuchen oder Brötchen diese kommen vom Bäcker Streiter, der ihnen das umsonst macht. In Panama werden auch Zeitungen oder ein Computer angebo-ten. Auch die Kleidung ist hier umsonst, man kann sich duschen und beraten lassen. Der Au-tor Janosh schrieb das Buch „Ach wie schön ist Panama“. Und er übernahm damals eine Pa-tenschafft für Panama. Jedes Jahr findet das Tigerentenrennen statt wo man Preise gewinnen kann. Dort kann jeder mit machen der möchte, man muss sich nur eine Tigerente kaufen. Einmal in der Woche kommt ein Arzt zu Panama wenn man krank ist kann man zu ihm gehen ohne kosten, doch das ist nicht so einfach denn nicht alle Menschen wollen sich helfen lassen. Es gibt mehr Männer als Frauen die zu Panama kommen. 80% sind Männer und die restlichen 20% Frauen. Viele junge Menschen sind auch schon Wohnungslos geworden. Manche kom-men auch zu Panama die anderen leben auf der Straße, der älteste Mann in Panama ist 80 Jah-re alt. Drogen zu verkaufen ist dort verboten und geraucht wir draußen oder in einem Winter-garten. Es arbeiten 20Hauptamtliche,sozialarbeiter und 30Ehrenamtliche, jeder kann sich eh-renamtlich bewerben. Oft wird auch mit Haftentlassenen oder mit Menschen die im Gefängnis sitzen und noch Familie haben und einen Job hatten gearbeitet. Sie feiern auch Weinachten, Ostern und Karneval zusammen in Panama.
Vabia
Als wir zu Vabia reingingen begrüßte uns ein Mann. Wir sollten uns hinsetzen und ein Zettel ausfüllen. Auf dem Zettel stand: : Name, Schule, Alter, Noten und welchen Zweig wir sind. Als wir die Zettel ausfüllten und sie denn Mann gaben sollten mussten wir Begriffe suchen was man an einen Job richtig machen sollte z. B Pünktlichkeit. Als wir die Begriffe hatten und der Mann sich die ausgefüll-ten Blätter ansah entdeckte er keine schlechten Noten und keine schlechten Schulzweige, normalerweise kommen zu Vabia immer Leute mit Hauptschulab-schluss die keinen Job finden. Der Mann überlegte sich etwas anderes er suchte sich einen freiwilligen, und der sollte seine Noten verschlechtern. Er sollte den Jungen spielen der nie einen Job findet und er sollte im REWE- Markt nach ei-nem Job fragen. Der Mann spielte den REWE-Chef. Als der Junge den REWE Chef sein Zeugnis gab und der Mann sah das er in Mathe ne 4 hatte und 7 Tage unentschuldigt fehlte fragte der Mann ihm wie es zu den unentschuldigten Ta-gen kam und die 4 ist auch nicht so gut, der Junge suchte eine ausreden und dass war sein Fehler. Der Mann gab ihn eine Absage. Er sagte uns später noch das wir nicht Lügen sollen wenn wir nach einen Job suchen hätte er gesagt das er geschwänzt hätte, hätte er vielleicht die Stelle bekommen. Danach konnten wir gehen.
Bericht von : Michél und Andy
Gedenkstätte Breitenau
Die Entstehung von der Gedenkstätte Breitenau
Breitenau gehört zu dem Ortskreis Guxhagen.
Die Gedenkstätte war früher als sie gebaut wurde ein Arbeitshaus das im Jahre 1874 bis 1949 genutzt wurde. Es diente zur Inhaftierung von Menschen, die als "arbeitsscheu" galten: Bettler, Landstreicher, Ob-dachlose oder auch Frauen, die wegen Prostitution verurteilt waren. In der Realität hatte die Arbeitshaushaft allerdings wenig mit "Besse-rung" oder gar "Hilfestellung für ein besseres Leben" zu tun, sondern sie bestand in Demütigung und Bestrafung der Insassen und in Ab-schreckung nach außen. Am 1. April 1949, wurde das Arbeitshaus Breitenau auf Veranlassung der amerikanischen Militärbehörde end-gültig geschlossen.
Im Jahre 1940 bis 1945 wurde neben dem Arbeitshaus ein Arbeitser-ziehungslager aufgebaut dort kamen die Leute hin wenn sie nach Deutschland ausgewandert sind in Breitenau wurden 8.300 Schutz-häftlinge unter gebracht .Das Larger wurde aber 1945 geschlossen.
Im Jahre 1952 bis 1973 wurde es zu einem Mädchenhaus ausgebaut das den Namen Mädchenhaus Fuldatal trug. Es wurden 150 Mädchen in Breitenau untergebracht, da die Eltern hofften das ihre Kinder mehr vernumft bekommen würde. Es hat den Mädchen aber nichts gebracht, weil die Erzieherin nur mit Gewalt und Schläge umgingen.
Heut zu Tage ist die Geschichte Breitenau zu einer Gedenkstätte ge-worden wo auch heute noch Leute mit physischen Problemen Leben.
Daniel Grothues
Konfirmanden berichten über ihre Besuche in den verschiedensten Einrichtungen
Kassler-Tafel
„Verteilen statt Wegwerfen“ das ist das Motto der Kassler –Tafel. Die Einrichtung hat von Dienstag bis Freitag offen. Freitag hat die Kassler-Tafel auch noch nachmittags von 14- 16.30Uhr offen. Früher hatte die Kassler-Tafel anstatt Freitagnachmittag montags offen, aber dann bekamen die Nutzer die Ware die seit Freitag dort lagen. Heute werden die frischen Waren am Montag sortiert. Am Tag kommen 130 Familien zu der Kassler-Tafel. Insgesamt nutzen 3300 Leute diese Einrichtung davon 700 Kinder. Als die Kassler-Tafel neu gegründet wurde waren es nur 40 Kunden. Um zu wissen wer wirklich Arm ist hat die Kassler-Tafel Berechtigungskarten ausgeteilt. Dann kann man jede zwei Wochen zur Kasseler-Tafel gehen, aber wer vier Mal hintereinander nicht kommt, da wird die Karte eingezogen. Bisher haben nur 5-6 Leute ihre Marken abgegeben. Die öftesten Nutzer sind Menschen die Harz 4 bekommen oder Sozialhilfe bekommen. Seltener sind es Leute die Asyl bekommen. Die Warteliste für die Berechtigungskarten ist fast bei hundert Leuten. Die Einrichtung Kassler-Tafel wurde am 11.11.1996 gegründet. An diesem tag ist auch sankt Martinstag. Das passt gut, weil sankt Martin auch sein Brot und Mantel mit einem Armen geteilt hat. An guten Tagen geben sie 1,5 Tonnen essen raus. Jeder Kunde bekommt 3 Tüten mit Essen. Als die Kassler-Tafel noch nicht in der Altstadt wohnte, haben Leute einen Stein durchs Fenster geworfen auf dem Stand „Es reicht, der nächste könnte brennen.“ Der Schaden betrug ca. 2500 DM. Wir haben noch ein Interview mit einer Mitarbeiterin gemacht: Frau Steinbach Alter: 83 Warum arbeiten sie hier? - Manche Leute haben es sehr nötig geholfen zu bekommen und ich möchte was machen Haben sie noch einen anderen Job? - Nein Was macht ihnen hier am meisten spaß? - Der Umgang mit Menschen? Wie lange arbeiten sie hier? - Seit 9 Jahren Wie lange arbeiten sie am Tag? - Nachmittags von 13-18 Uhr
Das Mädchenhaus
Das Mädchenhaus ist ein Haus für Mädchen, die zuhause nicht die Ruhe haben um Hausaufgaben zu machen. Nachmittags treffen sich die Mädchen dann um z.B. zu reden oder zu spielen. Dort gehen viele ausländische Mädchen hin, weil die Eltern nicht so gut Deutsch sprechen und Hilfe benötigen. Meistens sind da Mädchen zwischen 6 und 18 Jahren, es gibt dort verschiedene Möglichkeiten etwas zu machen, jeden Freitag gibt es ein Mal- und Bastelprogramm. Es gibt 10 freiwillige Frauen die dort die Mädchen betreuen und 2 die bezahlt werden. Damit das Mädchenhaus erhalten bleibt und es Geld zum kaufen von Bastelartikeln oder neuen Sachen gibt, bekommt das Mädchenhaus die Geldstrafen, die Leute bezahlen müssen, und ein bisschen Geld von der Stadt und von der Lotterie. Manche Frauen bieten an Schulen ein Selbsthilfeprogramm an, wobei sie dann auch ein bisschen Geld verdienen. Das Mädchenhaus wurde 1992 erbaut und steht heute in der Annastraße in Kassel. Als wir in der Annastraße angekommen sind fanden wir viele türkische Mädchen vor dem Eingang vor. Alle waren sehr nett und baten uns rein zugehen. Als Begrüßung hatte eine von uns eine Murmel in der Hand, sie sollte sagen wie sie heißt und was sie gut kann. Als wir fertig waren erzählten uns zwei Frauen warum es das Mädchenhaus gibt und welche Mädchen dort hingehen. Dann wurden wir gefragt was wir uns unterm dem Mädchenhaus vorgestellt haben. Wir haben uns eigentlich noch keine Gedanken gemacht und wussten nicht was wir sagen sollten. Dann fragte uns eine der beiden Frauen ob wir schon einmal einen Selbstverteidigungskurs mitgemacht haben. Da fast alle keinen mitgemacht haben sagte sie, dass wir eine Übung machen werden. Alle waren begeistert, weil wir so was nicht erwartet haben. Alle hatten Spaß an dem Üben. Dann als der Nachmittag schon fast rum war kam die Überraschung. Jede durfte ein Brett zerschlagen. Erst sollte wir mit einer Faust auf ein Sandkissen zuschlagen und dann auf das Brett. Erst traute sich keiner, doch als Tatjana den Anfang machte, hatten wir alle Spaß. Am Schluss wurden wir dann noch gefragt wie man sich fühlt. Man wird nicht oft gefragt sagte eine der beiden Frauen. Dann wurde noch eine Tafel Schokolade rumgereicht und jeder durfte sich ein Stück nehmen. Damit war ein schöner Nachmittag beendet. Kimberly
Marie-Behre-Altenhilfezentrum
24.9.2007 Im Marie-Behre-Heim sind die meisten Leute so um die 90 Jahre alt, aber es gibt auch jüngere, im Moment ist die jüngste 64 Jahre alt. Es arbeiten zur Zeit 47 Leute im Heim, die meisten Mitarbeiter sind Altenpfleger. Die älteren Leute können sich zwischen verschiedenen AG´s entscheiden z.B.( backen, singen, gymnastik...). Freitags ist Gottesdiensttag. Zur Zeit sind etwa 50 Plätze/Zimmer besetzt. Aber das Heim vermietet auch Wohnungen. Im Moment sind von 10 Wohnungen 5 besetzt. Das Heim macht einmal in der Woch einen Kinoabend, den älteren Leuten wird auch vorgelesen das machen die Pfleger, nur bei den Leuten die,den ganzen Tag im Bett liegen müssen. Das Eintritsalter ist mit 60 jahren, die kosten für´s Heim sind ca. 2000€. Wir haben eine kleine Führung durch das Altenheim bekommen , wo wir einen alten Mann begegnet sind, der vor 4 Wochen seine Frau verloren hat. Wir listen mal für euch die Pro und Contra Sachen in einem Altenheim auf. Pro: Man hat jemanden zum unterhalten im gleichen Alter und man ist nich mehr so allein. Man hat Betreuer wenn es einem schlecht geht. Contra: Man bezahlt viel Geld um dort zu wohnen. Man kann nicht mehr machen was man will. Man kann nicht ohne bescheidgesagt zu haben mal ebenso an die Frische Luft. Text geschrieben von: Tatjana W. & Katrien T.
Vabia
bedeutet: VEREIN FÜR AUSBILDUNG, BERATUNG, INTEGRATION UND ARBEIT Vabia existiert schon seit 25 Jahren (1983 gegründet) und befindet sich in Vellmar. Vabia ist Mitglied des Diakonischen Werkes in Kurhessen-Waldeck. Begonnen wurde mit einer Beratungsstelle für junge Arbeitslose in Vellmar-West. Bei Vabia arbeiten 30 Hauptamtliche und 80 Ehrenamtliche Mitarbeiter. Es können die 16-27 jährige Menschen hinkommen, denn das besagt das Kinder-und Jugendgesetz. Mit dem Angebot wollen sie Menschen ansprechen, die keine Arbeitsstelle oder keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. Ziel ist es, ihnen eine qualifizierte Vorbereitung auf den Einstieg oder Wiedereinstieg in das Erwerbsleben zu geben. Vabia arbeitet unter anderem mit dem Landkreis Kassel, der Agentur für Arbeit sowie dem Land Hessen zusammen. Vabia bekommt zwar keinen bestimmten Betrag pro Jahr, jedoch bekommen sie einen Zuschuss von der Stadt Vellmar in Höhe von 60.000 €. Ansonsten sind sie auf Spenden angewiesen. Den Umsatz, den sie z.B. durch renovieren erhalten beträgt im Jahr rund 1,5 Millionen €.
Arbeits-Konzentrationslager Breitenau
Bericht von: Jens Nolting, Gerrit Lühring und Sebastian Ludwig Am 4 September haben wir mit einer Konfirmandengruppe das Arbeits-Konzentrationslager in Breitenau besucht. Dort führte uns Gunnar Richter, der Leiter der Einrichtung, durch die Kirche in der 1933 ein Konzentrationslager entstanden ist. Hier bestrafte man Menschen, die nach den Vorstellungen von Hitler nichts Wert waren, wie z.B. Juden. Sie wurden mit verschiedenen Methoden gefoltert und gequält. Am ersten Tag als sie ankamen wurden sie mit Knüppeln unter die eiskalte Dusche gejagt. Danach folgten 2 Monate voller Qualen. Man zeigte uns die verschieden Zellen. Dort waren spannende Nachrichten eingeritzt wie z.B. " Wir hungern hier, weil unser Führer es so will" . Nach dem zweiten Weltkrieg (1945) wurde ein Mädchenheim in den gleichen Räumen errichtet, in denen seit 1933 politisch verfolgte Menschen gequält worden sind. Die Mädchen fühlten sich eingesperrt und leiden noch heute unter den Qualen der Erziehungszeit. In einem ehemaligen Besinnungsraum in dem die Mädchen eingesperrt wurden, wenn sie gegen die Hausordnung verstoßen haben, fanden wir die ironische Nachricht: "schon 3x hier und noch nicht besonnen". Die Fenster waren mit einem Innen und Außen Gitter verbarrikadiert. Danach zeigte man uns die Duschräume die im Keller lagen. Sie wurden noch im Mädchenheim benutzt doch die Wasserleitungen sind abgestellt da die Kirche im Winter nicht beheizt wird und die Leitungen sonst platzen würden. Um die Kirche herum stehen heute behindertengerechte Häuser. Eine sinnvolle Nutzung für Menschen, die Betreuung zum Leben brauchen. Daraufhin führte man uns durch das Museum. Wir fanden einige interessante Texte und Ausstellungsgegenstände. Wir durften uns auch einige alte Akten ansehen. In der Ausstellung fanden wir Wandschilder mit erschütternden Zitaten: "Wir waren nur noch Tiere, die auf nichts mehr reagierten" , " Ich bekam die Nummer 47 und wurde nur noch mit dieser Nummer angeredet. [Bei der Entlassung] bin ich unheimlich erschrocken, nach dieser Zeit zum ersten Mal wieder meinen Namen zu hören." "Als ich das Lager verlassen hatte, sagten die Leute, dass ich aussehe wie 70" "Wir kannten uns nicht, wir sprachen nicht miteinander, wir hatten Angst" Diese Gedenkstätte kennen zulernen, ist wichtig. Damit hat man Grund dafür einzutreten, dass so etwas nicht noch einmal passieren kann. Es gibt jedoch Jugendliche die nichts von den KZ wissen, und deshalb Hitlers Taten verherrlichen. Es gibt aber auch Jugendliche die KZ nicht schlimm finden und davon träumen, dass es wieder einen Hitler gibt. Fazit: Gut, dass wir das KZ Breitenau besichtigen konnten. Jugendliche, die Gewalt verherrlichen, sollten mal 2 Monate unter den Bedienungen von damals leben. Die Bahnhofsmission Die Bahnhofsmission gibt es schon seit 100 Jahren. Anfang des 20. Jahrhundert wurden erstmals in der Nähe von großen Städten Industrien gebaut. Viele Menschen, die auf dem Land wohnten, wollten in eine Stadt ziehen und in solchen Industrien ihr Geld verdienen. Auch kleine Mädchen fuhren mit ihren Eltern in solche Städte. Damals gab es kriminelle Leute, die auf Bahnhöfen kleine Mädchen suchten und sie dann entführten und dann zur Prostitution in Bordellen zwangen. Zum Schutz der Mädchen wurde von Frauen die Bahnhofsmission gegründet. Bis heute gibt es sie noch. Heutzutage gibt es sie in 123 Städten. In Kassel gibt es sie auch. Sie hat eine Küche, ein Bürozimmer und einen Aufenthaltsraum. Die Leute die bei der Bahnhofsmission arbeiten, tragen eine blaue Weste, wo das Zeichen der Bahnhofsmission auf dem Rücken drauf ist. Sie arbeiten zum Teil ehrenamtlich. Die Öffnungszeiten sind: Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 18 Uhr; am Samstag von 12 Uhr bis 18 Uhr. Das Rote Kreuz auf dem Zeichen der Bahnhofsmission steht für die Diakonie und der gelbe Streifen für die evangelische und katholische Religion.