Eileen Ebel
Im Jahr 2003 am 4. April war ich bei meiner Freundin. Wir spielten den ganzen Nachmittag, doch vor allem kletterten wir auf den größten Baum in ihrer Straße. Der Baum war genau richtig zum Klettern und so hatten wir auch viel Spaß. Doch dann kamen wir auf die Idee eine Wette abzuschließen. Wer könne höher klettern???? Lara probierte es als erste, kam aber nicht sonderlich hoch. Jetzt war ich an der Reihe. Ich schaffte es höher und freute mich. Doch als ich wieder runter wollte, krachte ein morscher Ast genau unter meinen Füßen weg und ich fiel rückwärts vom Baum!!!! Ich landete ganz unglücklich auf meinem Arm. Lara fragte dann sofort besorgt, ob mir etwas passiert sei. Ich sagte nichts weil ich Angst hatte von einem Rettungshubschrauber abgeholt zu werden. In Wirklichkeit aber, tat mein Arm höllisch weh. Als ich dann nach Hause kam erzählte ich meinen Eltern nichts von der Sache, sondern behauptete die Schwellung stammt von einem Wespenstich. Aber irgendwann, als ich fast nichts mehr mit dem Arm machen konnte, ging meine Mutter mit mir zum Unfallarzt. Der merkte sofort, dass das kein Wespenstich war, sondern ein gebrochener Arm. Er schickte uns sofort ins Krankenhaus, wo ich noch am selben Tag per Vollnarkose operiert wurde. Danach ging es meinem Arm spürbar besser.
Die Ärzte waren viel netter als ich gedacht habe. Jetzt hatte ich auch keine Angst mehr vor Krankenwagen und Rettungshubschraubern, denn ich wusste, dass diese Menschen mir nur helfen wollten.
Diesen Winter war ich mit meiner Familie ein langes Wochenende in Winterberg zum Skilaufen. Am dritten Tag wollten wir vormittags noch Ski fahren bevor wir nach Hause wollten. Wir sind alle zusammen eine schwarze Piste gefahren. Ich war als Erste unten und habe den anderen Skifahrern beim Liften zugeguckt. Als ich nach oben geguckt habe, um zu schauen, wo die anderen bleiben, sah ich, dass mein Vater nur noch einen Ski anhatte und geradewegs auf mich zustürzte. Er schaffte es nicht rechtzeitig zu bremsen. Er fuhr in mich hinein. Dabei schnitt sein Ski in mein Bein. Es war eine Schnittwunde, die stark blutete. Mein Vater rief den Sanitäter. Ich wurde mit einem Schneebob abgeholt und zum Sanitätshaus gebracht, wo mir ein Verband gemacht wurde. Mein Vater hat mich dort abgeholt und mich ins Krankenhaus gebracht. Die Wunde wurde mit drei Stichen genäht.
Diesen Urlaub werde ich wohl nie vergessen.
Am 13. März 2010 waren die Deutschen Meisterschaften im karnevalistischen Tanzsport in Stuttgart und ich war in diesem Jahr besonders aufgeregt. Denn eine Woche zuvor, auf den Norddeutschen Meisterschaften, habe ich mitten im Tanz einen sehr, sehr großen Fehler gemacht.
Danach habe ich mich ziemlich schlecht gefühlt und ich hatte Angst, bei den Deutschen Meisterschaften wieder etwas falsch zu machen.
Denn die Deutschen Meisterschaften gibt es nur einmal im Jahr und es ist das allergrößte dort tanzen zu können. Am Abend vorher war ich schrecklich nervös und ich habe die Nacht im Hotel nur sehr schlecht geschlafen. Dann ging es endlich los! Schminken, Kostüm anziehen und warm machen.
Viele Leute haben mir Mut gemacht und immer wieder diesen einen Satz gesagt: „Wir glauben an dich, du schaffst das schon.” Und ich habe es auch geschafft! Nach dem Tanz war ich einfach nur glücklich. Meine Mannschaft und ich haben einen supertollen Tanz getanzt und wir haben den 2. Platz belegt. Somit waren wir die zweitbeste Marschtanzgarde von ganz Deutschland. Ein tolles Gefühl. Ich habe gerade an diesem Wochenende gelernt, dass jeder mal einen Fehler machen kann, denn wir sind ja keine Maschinen und selbst Maschinen machen auch mal einen Fehler. Außerdem kann man alles schaffen, wenn man es nur will und an sich glaubt.
Vor 2 Jahren machte ich einen Urlaub in Ägypten. Mit meine Mutter fuhr ich von Sharm El Sheikh mit dem Bus zum Moses Berg der 220 km von unserem Hotel entfernt war. Als wir nachts um 2 Uhr ankamen, war es natürlich stockdunkel Jeder bekam eine Taschenlampe .Wir mieteten uns Kamele für den ersten Aufstieg da der Berg 2285 Meter hoch ist . Ein Ägyptischer Verkäufer wollte mir eine warme Decke geben. Er sagte, es wird sehr kalt werden. Da ich warm angezogen war verneinte ich . Es ging immer zick zack den Berg hinauf. So einen schönen Sternen Himmel wie auf diesem Berg hatte ich noch nie gesehen. Bei der Kamelstation oben am Berg, war ich sehr durchgefroren, es war sehr kalt .Wir gingen in die Hütte hinein um uns aufzuwärmen. Dort waren einige Chinesen die mir etwas von ihren mitgebrachten Chinesischen Suppe angeboten hatten .Ich fand sie sehr nett, lehnte aber ab. Sie waren lustig zum Anschauen .Alle hatten einen Mundschutz um, Handschuhe an und einen Schirm dabei .
Nach der kurzen Pausen mussten wir noch über 700 Stufen die in den Fels geschlagen waren hochgehen. Auf dem Weg riefen immer wieder Menschengruppen laut "Mose" . Oben angekommen war es sehr still bis die Sonne hervorkam . Es begannen mehrere Personen feierlich an zu singen .Es war ergreifend. Dann gingen wir runter zum Katharinenkloster es wurde schlagartig sehr heiß. Vom brennenden Dornbusch nahm ich mir noch ein Blatt mit nach Hause als Andenken.
Als ich drei Jahre alt war, sind meine Familie und ich nach Freienhagen gefahren. Nach einer Dreiviertelstunde sind wir angekommen. Dort war ein Bauernhof mit einer Menge Tieren. Wir sind dort hingefahren um eine Katzer oder einen Kater zu kaufen.
Es waren ganz viele Katzen und Kater da. Die meisten waren sehr jung, so circa 6 Wochen alt. Wir wussten nicht so genau welche Katze wir uns aussuchen sollten. Dann war da so ein Kater, der saß in der Milch und hat getrunken. Meine Eltern fanden das so süß, da wollten sie den Kater mitnehmen. Wir haben ihn dann gekauft und mit nach Hause genommen. Später haben wir ihn Gismo genannt. Er war sehr schlau hat sofort gewusst wo sein Essen und Katzenklo steht. Zu der Zeit hatte ich auch ein Playmobil Bauernhof und Gismo hat sich dann darin versteckt. Das sah sehr süß aus. Als wir lhn bekommen haben, war er noch so klein, dass er sich bei meinen Vater in den Schuh setzen konnte. Ab und zu hat er auch mal darin geschlafen. Mein Kater Gismo war auch sehr fit und hat Spinnen und Fliegen gejagt und auch gegessen.
Mittlerweile ist der 10 Jahre alt und ist etwas träge geworden. Manchmal, wenn bei uns die Tür offen ist, versucht er heraus zu rennen, weil er nicht raus darf, aus Angst, dass er nicht wieder kommt oder Überfahren wird. Heute schläft er viel und jagt kaum noch Spinnen oder Fliegen. Der einzige Moment, wenn er sich nochmal schnell bewegt, ist wenn man ihn kleine runde Katzenhäppchen durch die Gegend rollt. Dann jagt er immer hinter her und isst sie anschließend.
Als meine Mutter, meine Oma, meine Schwester und ich mit meinem Hund im Urlaub waren (in flachau).Sind wir oft im Wald spazieren gegangen und einmal wo wir 2 Stunden unterwegs waren. Bin ich mit einem Jungen aus unserem Hotel vorgegangen dann ist er zu seinen Eltern gelaufen die vorne an der Straße gewartet haben.
Und ich habe dann ganz allein gewartet, ich habe mich auf eine Bank gesetzt die in der Sonne stand. Nach wenigen Minuten habe ich hinter mir jemanden den Berg herunter laufen hören! Ich habe mich umgedreht und da stand dann ein Mann hinter einem Baum und ich habe gedacht das er nur mal muss, aber dann habe ich gehört das der Mann denn Berg herunter läuft und ich habe mich ganz schnell umgedreht und vielleicht hat mir das, das das Leben gerettet. Der Mann stand nämlich genau hinter mir und ich bin aufgesprungen und sofort losgelaufen der Mann ist mir aber hinterher gelaufen! Ich hatte total Angst das er mich kriegt ich bin den ganzen Weg zurück gelaufen und als ich meine Mama gesehen hab habe ich mich hinter ihr versteckt und meine Mama ist hinter dem Mann hergelaufen und der Mann ist in sein Auto gestiegen und weggefahren. Das war mein schlimmster Tag in meinem Leben und ich war da gerade mal 5 Jahre!
Als ich 9 Jahre alt war, fand die Fußballweltmeisterschaft in Deutschland statt. Meine Tante hatte zwei Optionsscheine für WM-Karten ausgefüllt. Ein paar Monate später bekam sie tatsächlich zwei WM-Tickets für das Viertelfinale. Meine Tante bot meinem Vater und mir an, die Karten zu übernehmen. Da habe ich mich riesig gefreut. Nur standen die Namen meiner Tante und meiner Oma darauf. Mein Papa hat daraufhin am PC viele Sachen ausfüllen müssen, um die Namen auf den Tickets umschreiben zu lassen. Daraufhin musste mein Papa an einem spielfreien Tag in Hannover zum Stadion, da die vorhandenen Tickets nur an einem WM-Stadion umgeschrieben werden konnten und das Stadion in Hannover das am nächsten gelegene war. Am Stationinformationsstand erfuhr er, dass das Ticketcenter bis 18 Uhr auf hatte. Es war kurz vor 18 Uhr und mein Papa ist natürlich gerannt. Er musste um das halbe Stadion herum und dies an einem knallheißen Sommertag. 3 Minuten vor 18 Uhr war er dort. Die Tickets wurden in aller Ruhe umgeschrieben, da das Center bis 19 Uhr geöffnet hatte.
Eine Woche später war es dann soweit. Mein Papa hat mich nach der Schule abgeholt und wir sind mit dem ICE nach Hamburg gefahren. Als wir dort angekommen waren, sind wir in unser Hotel gegangen. Wir haben uns eine halbe Stunde Deutschland gegen Argentinien am Fernseher angeschaut und sind dann mit U-Bahn und Bus zum FIFA WM-Stadion Hamburg gefahren. Von unseren Plätzen konnten wir das Spiel Deutschland gegen Argentinien in der Verlängerung und im Elfmeterschießen auf der Großbildleinwand verfolgen. Deutschland gewann. Die Stimmung war super und mein Papa und ich waren mittendrin. 45 Minuten später kamen die Fußballspieler von Italien und Ukraine aufs Feld und haben sich warm gelaufen. Nach dem Aufwärmen, kamen die Fahnenträger heraus und haben 2 große Flaggen ausgebreitet. Die Spieler von Italien und Ukraine stellten sich auf der Mittellinie auf und die Nationalhymnen wurden gespielt. Gleich danach ging es los. Als die Italiener im Ballbesitz waren hat Sambrota aufs Tor geschossen. Der Torwart von Ukraine hat den Ball zwar noch berührt aber er ist doch noch rein gegangen. 1:0 für Italien. Dann war Halbzeit. Nach 15 Minuten ging es weiter und Luca Toni hat das 2:0 und 3:0 geschossen.
Dass die Fußballweltmeisterschaft in Deutschland stattfand war großartig und dass wir Karten für ein Spiel bekommen haben. Ich habe dieses zusammen mit meinem Vater erleben dürfen und deshalb war dies einer der schönsten Tage meines Lebens.
Als ich meine Katze bekommen habe, haben wir beschlossen sie nicht raus zu lassen. Doch als sie ca. 1 Jahr alt war, wollte sie unbedingt raus und hat uns die Ohren voll geheult. Am Anfang konnten wir es noch ertragen, doch sie jammerte immer mehr. Also haben wir uns erweichen lassen und haben sie im Sommer einmal raus gelassen. Doch aus einmal wurden zweimal und aus zweimal wurde immer mehr, bis wir sie fast jeden Tag raus gelassen haben. Sie blieb immer nur im Garten was wir gut fanden, denn so kommt sie nicht unter Autos oder läuft weiter weg. Doch nach einer gewissen Zeit fand sie heraus, dass sie, wenn sie sich ganz platt quetscht, unter unserem Zaun durchkommt. Zunächst saß sie nur unter unserem Auto und wenn wir sie dort sahen kam sie geduckt und mit einem kläglichen Maunzen zurück zu uns ins Haus. Doch dies änderte sich schnell, als sie immer mutiger wurde und immer weiter weg lief.
An einem Freitagnachmittag ließen wir sie wieder raus, doch diesmal kam sie nicht wieder. Wir suchten sie überall, riefen immer wieder ihren Namen, doch sie kam nicht. Als es schließlich dunkel wurde, gaben wir die Suche in der Hoffnung, dass sie irgendwann von selbst wieder auftaucht, auf.
Es war ca. 11 Uhr als ich ein Maunzen an der Terrassentür hörte. Zuerst dachte ich, ich würde es mir nur einbilden, doch ich hörte es immer wieder und schließlich hörte ich auch ein kratzen. Ich fragte meine Eltern ob sie die Geräusche auch hörten und sie bejahten meine Frage. Ich rannte voller Erwartung zur Tür und zog den Rollladen hoch. Da stand meine Katze, völlig ängstlich und total hungrig. Als ich die Tür öffnete kam sie maunzend rein und strich mein Bein. Ich gab ihr sofort was zum Essen und sie fraß alles in Rekordzeit auf. Ich beschloss sie nie wieder raus zu lassen, doch das hielt ich nicht lange durch.
Als ich 5 Jahre alt war, wurde ich zum ersten Mal operiert. Meine Polypen sollten entfernt werden. Ich konnte am Abend vor der Operation nicht einschlafen, doch nach langem wach liegen bin ich dann doch irgendwann eingeschlafen. Morgens bin ich sehr früh aufgewacht und durfte leider nichts frühstücken. Bevor ich und meine Eltern zum Arzt gefahren sind, sind wir in ein Lotto gefahren und meine Mutter hat mir eine Diddelzeitschrift gekauft. Nach kurzem Warten und Vorlesen der Diddelzeitschrift im Wartezimmer hat uns die Arzthelferin in das Behandlungszimmer gerufen. Dort hat mich Frau Ernst begrüßt und mir erklärt, dass ich gleich eine Betäubungsspritze kriege und dann einschlafen und nichts spüren werde. Als ich aufgewacht bin, hatte ich schlimme Halsschmerzen und lag in meinem Bett. Die Operation war doch nicht so schlimm gewesen, wie ich gedacht hatte. Meine Oma kam zu mir hoch und sagte mir, dass meine Eltern an die Arbeit gefahren sind und dass unten warme Suppe steht. Ich ging runter und aß Suppe. Mein Hals tat fürchterlich weh und ich fühlte mich schlapp und müde. Nach zwei Wochen saßen ich und meine Eltern wieder beim Arzt, der mir sagte, dass ich gesund war. Ich bin froh, dass die Operation ohne weitere Probleme verlaufen ist!
Damals war ich mit ein paar Freunden beim WVC (Wassersport Verein Cassel) um das Kanufahren auszuprobieren. Ich fand das Kanufahren schön, nur dann, als ich einem Freund auf dem Wasser ausweichen musste, fiel ich in die Fulda hinein. Ich habe mich mit dem Kanu einmal herum gedreht. Da hab ich mich ganz schön erschreckt. Das Wasser der Fulda hatte 15°C Wassertemperatur. Es war sowas von kalt. Ich schwamm zum Ufer und trocknete mich ab. Alle haben gelacht, was verständlich war, nur ich fand das gar nicht so witzig. Später, als ich dann zu Hause war, hab ich selber drüber gelacht. Es war zwar lustig aber ich möchte es nicht unbedingt wieder erleben. Das Kanu fahren hat Spaß gemacht aber ich bin seit dem nie wieder gefahren. Ich habe gelernt, dass die Fulda sehr sehr kalt sein kann.