Projekte Vaterunser

Projekt_Vaterunser

JUGENDLICHE MACHEN KUNST

Rede zur Eröffnung der Ausstellung
von Klaus Heiner Weber

Vorbemerkung
Beten ist ein wesentlicher Bestandteil christlichen Lebens. Das ist den meisten Jugendlichen bekannt. Damit ist natürlich nichts darüber gesagt, wie ihre eigene Beziehung zum Gebet ist. Den einen wird Beten völlig fremd sein, einige beten in besonderen Situationen, weil sie bestimmte Ängste und Wünsche haben. Für wieder andere ist das Gebet selbstverständlicher Bestandteil des eigenen Lebens. Sicher gilt für die meisten, dass die im Gottesdienst gespro-chenen Gebete kaum nachempfunden werden. Als Formel ohne Inhalt werden sie mit dem eigenen Leben nicht in Verbindung gebracht. Bei dem, was wir heute zu sehen bekommen, verhält es sich ganz anders. Umgekehrt sozusa-gen. Die Jugendlichen haben sich das zentrale christliche Gebet hergenommen, unter die Lupe gelegt und einen Bezug zum eigenen Leben oder Menschen allgemein hergestellt. Dieser Bezug ist ihnen auf eindrucksvolle Weise gelungen, so viel kann ich schon jetzt sagen. Der Weg, den diese Jugendlichen mit studentischer Unterstützung eingeschlagen haben, kann vielleicht wirklich eine Orientierung im späteren Leben bieten. Vergessen werden sie diese Arbeit sicher nicht.

Station 1
Brutkasten mit Schaf Die fünf Konfirmandinnen Anna Lena, Elena, Kathrin, Larissa und Steffi haben zusammen mit der Kunststudentin Leonie Boehm diesen Brutkasten mit Lamm gestaltet. Sie haben sich über eine Zeile aus dem Vaterunser besondere Gedanken gemacht und diesen Gedanken einen künstlerischen Ausdruck verliehen. „Und vergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben unseren Schuldigern.“; es geht als um den Zusammenhang von Schuld und Vergebung. Sie gingen zunächst von ihrer eigenen Betroffenheit aus: was verbinde ich mit Schuld, wann habe ich mich schon einmal schuldig gefühlt? Schuldig fühlt man sich, wenn man an einem schlimmen Geschehen schuld ist. Dieses Gefühl kennt jeder Mensch, jeder von uns hat dieses Gefühl schon einmal gehabt! Die Frage ist also, gibt es Unschuld, und wenn ja, wo, bei wem? Und so stieß die Gruppe auf die Vorstellung vom Unschuldslamm. Das Lamm als neugeborenes Schaf gilt als besonderes Symbol für Unschuld, darum auch wird Jesus in der Bibel als „Lamm Gottes“ bezeichnet. Das Lamm ist noch ein Säugling, der ohne die Zuwendung und Versorgung eines Anderen jäm-merlich zugrunde gehen würde. Für diesen notwendigen Schutz steht in der Regel ein Brut-kasten. Dort kommen solche Neugeborene hinein, die zu früh aus dem Mutterleib gekommen sind, und eigentlich noch diese Wärme des Uterus benötigen. Ein Wesen im Brutkasten ist besonders verletzlich und schutzbedürftig, sonst kann es nicht überleben! Hilfreiche Hände können durch die Öffnungen von außen in den Kasten hineingreifen und das kleine, noch hilflos da liegende Lamm berühren, streicheln, und versorgen. Bloße Hände sind die Werkzeuge, die das Überleben sichern können. Zugleich aber muss alles steril bleiben, was durch das Material Plexiglas anschaulich wird. Natürlich sieht ein Brutkasten in echt an-ders aus. Aber der Betrachter weiß trotzdem sofort, um welchen Kasten es sich bei diesem Gebilde handelt. Nur selbst Hand anlegen? Dazu laden die Eingreiflöcher ausdrücklich ein. In diesem Sinne ist es ein Kunstwerk zur Interaktion: Sie können selbst Hand anlegen und an der Unschuld des Lammes teilhaben. Probieren Sie es aus, die Berührung mit der Unschuld, das weiche Fell des sorgfältig genähten Stofftieres. die Die Jugendlichen haben dieses Stofftier selbst entworfen, mit Reiskörnern gefüllt und zusammen genäht. Das künstlerisch Überra-schende bei diesem Kunstwerk ist ja, dass hier zwei Dinge zusammengebracht sind, die wir so eben nicht in Verbindung bringen würden. In den Brutkasten gehört ein Kind, ein Säugling, ein menschliches Wesen: Für Tiere kennen wir so etwas nicht. Und gerade dadurch wird die Frage aufgeworfen: Wird das Lamm mit unserer Unterstützung wachsen, groß werden, seine Unschuld behalten. Wann und wie kommen die Schulderfahrungen in das Leben, in unser Leben. Mit großer Präzision und Gestaltungskraft haben hier die Jugendlichen ein kleines Denk-Mal geschaffen. Herzlichen Glückwunsch! Es wird dann ab morgen auch für die Baunataler Öffentlichkeit zu sehen sein und zwar in der Baunataler Sparkasse.

VIDEO-INSTALLATION
Das nicht zu sehende Sehwerk. Die Mädchen, die mit Anne Klügel und Daniel Kappich eine Videoarbeit fertig gestellt haben, können wir Ihnen leider nicht zeigen. Die Jugendlichen haben zu dem Satz: „Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse und von dem Bösen“ im HERKULES-Markt einen Videofilm gedreht und wollten auch dort ihre Arbeit zeigen. Nachdem der Markleiter das Produkt angesehen hat, verbot er jegliche Vorführung, der Markt käme dabei zu schlecht weg. Das ist deshalb besonders bedauerlich, weil wir nun alle das sehr sehenswerte Produkt der Gruppe nicht anschauen können. Nur soviel sei deshalb gesagt. Sehr eindrucksvoll, mit vielen kunstvollen Schnitten haben sie verdeutlicht, wohin es führen kann, wenn die Süßigkeiten in all ihrer Vielfalt in den Regalen die Herrschaft über den Menschen erlangen. Und dieser Verführung sind wir täglich ausgesetzt. Zu getragener Orgelmusik ist schließlich eine Art Prozession mit aufgetürmten Süßigkeitsbergen zu sehen. Raffzähne entgrenzen alles gute Maß. Diese Angebote zur Verführung begegnen uns jeden Tag. Kaum haben wir der Verführung nachgegeben, kommt das schlechte Gewissen hinter her und nagt an uns, damit wir uns schuldig fühlen. Vielleicht können wir mit Unterstützung des Glaubens den Frieden in uns selbst finden – dann ist das „Böse in uns“ im Wortsinn gegessen. Ich hoffe, dass es wenigstens den Eltern möglich sein wird, diesen Film zu sehen. Unverständlich die Haltung des Marktleiters, aber wir müssen sein Verlangen respektieren!

DEIN REICH KOMME
Dreiteiliges Holzrelief Ich hatte das Glück, vorgestern mit Lilia, Katharina und Jenny selbst über die Entstehung ih-res Kunstwerkes zu sprechen. Für das Zustandekommen Ihrer Arbeit wurden sie von der Studentin Mandy Uhlig unterstützt. Sie haben sich zunächst darüber unterhalten, welche Werte wohl in einem Reich Gottes eine besondere Rolle spielen? Warum sollten wir uns dieses Reich herbeisehnen, herbeibeten, steht das Kommen dieses Reiches überhaupt in unserer Macht? Was hat ein Reich Gottes mit uns Menschen zu tun? Verschiedene Übungen wurden gemacht, in der Bibel selbst wurde nachrecherchiert. Schnell wurde klar, dass das Gottesreich eine Sphäre ist, die besonders hell leuchtet. Das Licht Gottes, seine Herrlichkeit überstrahlt alles, macht das Leben neu, vertreibt und vernichtet das Böse. Das Gute strahlt in die Dunkelheit hinein. Anfangs hatten die Jugendlichen Figuren aus Ton geformt, es sollte zunächst eine Skulptur entstehen, aber dann hat sich die Holzidee durchgesetzt. Gut 50 Stunden insgesamt haben sie sich mit Hammer und Stechbeitel tapfer durch das Holz gekämpft. Eine handwerkliche Tätig-keit, die sie so bisher noch nicht kennen gelernt hatten. Und so ist ein Relief entstanden, das aus drei Teilen besteht, ähnlich einem Altarbild, wie wir es aus vielen Kirchen kennen.

Ein großer Bildteil in der Mitte und zwei gleich große Seitenteile, die mit Scharnieren verbunden sind. In diese Mitte ist eine Person gestellt, die Gott bzw. Jesus darstellen soll, die zugleich aber keine individuelle Person in unserem Sinne ist. Von dieser Person geht das Licht aus, das alle Dunkelheit erhellt. Davor sehen Sie ein Kreuz, das mit 12 Perlen besetzt ist. Die Zahl 12 spielt in der Bibel an verschiedenen Stellen eine besondere Rolle. Sie steht für eine künftig gute Welt, für das Neue Jerusalem ebenso wie für die 12 Stämme Israels, die unter JAHWES besonderem Schutz stehen. Das Kreuz ist zugleich Zeichen für die Gerechtigkeit Gottes, der mit seiner Gnade auf Erden den Sieg davon getragen hat. Ergänzend sind als das Gesetz Gottes die Zehn Gebote in einem aufgeschlagenen Buch ange-deutet, in denen Gottes Empfehlungen für ein gelingendes Zusammenleben zwischen den Menschen eingeschrieben sind. So wird zugleich das Neue mit dem Alten Testament verbun-den. Ich finde, dass diese künstlerische Arbeit hier an einem besonders geeigneten Ort zur Betrach-tung gelangt. Auf dass im Rathaus von den Verantwortlichen in Politik und Verwaltung Entscheidungen getroffen werden, die immer den Wert und die Würde des Menschen zum Grund haben. 13-jährige Mädchen haben hier eine Konzentration und Ausdauer bewiesen, die ihnen kaum jemand so zutrauen würde.

8 Kuben
Diese Installation ist sicher das aufwendigste Produkt, das von vier Konfirmanden gestaltet wurde. Matthias, Dimitri, Daniel und Nils haben mit Unterstützung des Studenten Niels Hertel acht aufwendige Kuben gestaltet, die hier an den acht Laternen am Marktplatz installiert sind. Die Gruppe hat sich nicht einem einzelnen Satz gewidmet, sondern sich das komplette Vaterunser-Gebet vorgenommen und sehr eigenständige Interpretationen und Bezüge hergestellt und gestaltet. Ein Gebet wird normalerweise gesprochen, die Sprache, das Sprechen steht im Mittelpunkt. In allen Sprachen wird dieses gleiche Gebet der Christen gebetet. Um diese universelle Bedeu-tung hervorzuheben, wurde hier gerade ohne Sprache gearbeitet. Denn die Zeichen und Sym-bole, die die Jugendlichen gefunden und erfunden haben, können überall verstanden werden, in die je eigene Sprache übersetzt werden. Darin liegt der besondere Zugang bei diesem Kunstwerk. Im Zentrum steht zunächst das Licht, das Licht, das zugleich eine Metapher für Gott und Jesus Christus ist, an dem wir uns im Vaterunser richten. Darum die Verbindung zu den Straßenlaternen, die in der Nacht den Weg und den Platz erleuchten. Acht rechteckige Kästen sind mit schwarzer Folie beklebt. Die schwarzen Flächen werden durchbrochen von teilweise merkwürdigen Zeichen. Die künstlerische Darstellung wählt Zeichen und Symbole, die uns im Wortsinn zu denken geben – sich also einer schnellen Deutung und Zuschreibung entziehen. Aber wir kennen ähnliche Zeichen aus unserer Alltagswelt, jene verkleinerten stilisierten Darstellungen, die uns einen Weg weisen, oder zeigen, durch welche Tür wir gehen müssen, um an das gewünschte Ziel zu kommen. Diese Zeichen nennt man auch PIKTOGRAMME. Das Besondere ist, dass es eine Vorder- und Rückseite gibt, dieses Gegenüber ist der Schlüs-sel zum Verstehen. Kommt man aus der einen Richtung, begegnen nacheinander acht Pikto-gramme, die für all das stehen, was Gott für uns tut. In entgegen gesetzter Richtung finden sich acht Motive, die dafür stehen, was wir Menschen für ihn tun, tun können. Sie finden also insgesamt 16 Zeichen, die sie entziffern können. Drei Beispiele möchte ich ihnen vorstellen:

1. Hier sind zunächst merkwürdige Zeichen. Es sind die hebräischen Buchstaben für JAHWE, den Gott der Juden. Und darunter ist ein Schild mit einem durchgestrichenen Mund. Nein, küssen verboten ist nicht gemeint: Es meint: wir heiligen Deinen Namen – ohne ihn auszusprechen, so wie es das alte Testament verlangt. „Wir heiligen deinen Namen“. Das ist, was wir tun. Umgekehrt ist die Weltkugel zu sehen, die von einer Hand gehalten wird. Ja, unsere Welt wird von einer unsichtbaren Hand, der Hand Gottes, gehalten.

2. Beim zweiten Kubus ist eine Wolke zu sehen, die in einen Pfeil übergeht. Na kommen sie selbst drauf? Hier geht es um „Dein Reich komme“ – das ist die Zusage die uns Gott durch seinen Sohn Jesus in diesem Gebet gibt. Es wird ein anderes Reich geben. Vom Himmel direkt zu uns Menschen. Und umgekehrt versuchen wir Menschen, den Frieden zu suchen, den Frieden zu ges-talten. Die Taube als Symbol für den Frieden kennt inzwischen jeder.

3. An Gott ist der Wunsch gerichtet, dass er uns von dem Bösen erlösen möge, dafür ste-hen einmal der sintflutartige Regen, der Leben unmöglich machen kann und das bren-nenden Feuer der Hölle, das unsere Seelen zerstört. Von der anderen Seite her ist eine Art Auge zu sehen, in das ein Kleeblatt hineinge-stellt ist. Das Kleeblatt als Symbol für das Gute, das Auge steht für das Sehen des an-deren. Wenn wir also vom Bösen erlöst sind, dann können wir in jedem Anderen das Gute sehen. Und nun gehen Sie am besten selbst auf Entdeckungsreise, die Jugendlichen werden ihnen helfen, wenn Sie selbst nicht weiterkommen.

Bei allen Arbeiten ist deutlich, dass mit Unterstützung der Kunststudentinnen Impulse und Anstrengungsbereitschaft freigesetzt wurden – dass wir staunen und bewundern können. Vielleicht findet dieses Projekt noch viele Nachahmer. Ihr seid echte Künstler, und dazu beglückwünsche ich euch!!!!

„G e b e n u n d N e h m e n“
Acht leuchtende Kuben installiert an Straßenlaternen in der Einkaufspassage

Kassel, den 25.04.2006
Konfirmanden-Kunstprojekt „Vater unser“ in Baunatal Gethsemanekirche
Baunatal - Kunsthochschule Kassel
Pfarrer Günter Törner
Prof. Norbert Radermacher
Heike Kalusok
Bernhard Balkenhol
Stephanie Jünemann
Projektgruppe Niels Hertel
Konfirmanden: Matthias, Dimitri, Daniel und Nils

Die Theorie
Die Gruppe hat sich mit dem kompletten „Vater unser“ auseinandergesetzt. Aus der Theoriephase des Projektes entwickelten sich zwei hervorstechende Angelpunkte, die sich deutlich in der Umsetzung, den „Lampen“, niederschlagen. Es ist zum einen das Licht als eine beliebte Metapher für den heiligen Vater. Da das gesamte Projekt schon im Vorfeld auf das Baunataler Zentrum als Ausstellungsort aus-gelegt war, orientierte sich die Gruppe schnell an künstlichen Lichtquellen, die auch bei Nacht ein wenig Helligkeit auf die Erde werfen, den Straßenlaternen; denn der heilige Vater ist ja bekanntlich am Tage und auch nachts bei uns. Der andere Schwerpunkt richtete sich auf die Sprache, denn das „Vater unser“ wird überall auf der Welt und in allen Sprachen, auf die Selbe Art und Weise gebetet. Auch die Kunst spricht Sprachen und in diesem Konfirmandenprojekt ging es in erster Linie darum, das bekannte Gebet „Vater unser“ durch eine künstlerische Auseinandersetzung in ein neues Licht zu rücken, oder es, mit anderen Mitteln als den gewohnten, aus anderen Perspektiven zu betrachten. Durch die Fragestellung „Gibt es eine Sprache, die Jeder spricht?“ kam die Gruppe schnell auf die Idee, dass man nach dem Vorbild der einfachen, minimalistischen Darstellungen auf Straßenschildern vorgehen könnte, um die einzelnen Sätze des „Vater unser“ auf eine, für Jeden verständliche, Weise übersetzen zu können. Nicht jede der entstandenen Darstellungen ist dem Anspruch eines „Pik-togrammes“ gerecht geworden, aber jede der sechzehn bildnerischen Übersetzungen ist gewisserma-ßen in der Art eines „Piktogrammes“, klar und einfach umgesetzt worden.

Die Praxis
Ich habe die Arbeit vorläufig mit „Geben und Nehmen“ betitelt, da sich genau das in der Umsetzung widerspiegelt. Es gibt acht kubenförmige Lampen, die mit je zwei Motiven/Piktogrammen versehen sind und so installiert werden, dass ein Betrachter, der aus der einen Richtung kommt zunächst nur die Motive sieht, die zu ihm gerichtet sind; dreht er sich während des Vorbeilaufens um, hat er die Mög-lichkeit auch die anderen Motive zu sehen. Das heißt es gibt so gesehen zwei Richtungen, von denen aus man je acht Piktogramme sehen kann. Auch diesen Aspekt hat die Gruppe sinngemäß genutzt und ist damit dem vorläufigen Titel gerecht geworden. Das „Vater unser“ besteht aus verschiedenen Bitten, die wir Menschen an ihn, den Vater, richten, der uns das Leben bereits gegeben hat und von dem wir uns weitere „Gaben“ wünschen. Aber was ist mit einer Gegenleistungen? Nun, es ist wahrlich nicht viel, was von uns Menschen an ihn, den Vater im Himmel, zurückgeht; es ist sogar so wenig, dass die Gruppe das „Vater unser“ selbstständig ergänzen musste um so etwas wie eine Waage herzustellen. Folgendermaßen hat sich das auf die Installation in der Baunataler Einkaufspassage ausgewirkt. Ein Betrachter der aus der einen Richtung an dem Werk vorbeigeht, sieht zunächst acht Piktogramme, die für all das stehen, was der heilige Vater für uns tut; also was er gibt und wir nehmen. Ein Passant, der aus der anderen Richtung vorbeiläuft sieht acht Motive, die dafür stehen, was wir Menschen für ihn tun; was wir geben.

Folgende Sätze sind in der Arbeit zu wiederzufinden:

RECHTS - E R U N S:

LINKS - V A T E R:

Du bist der Schöpfer von Allem „³ Wir heiligen Deinen Namen

Dein Reich komme „³ Wir suchen Frieden

Dein Wille geschehe „³ Wir üben Verzicht für andere

Wie im Himmel „³ so auch unter uns

Du gibst uns unser tägliches Brot „³ Wir teilen untereinander

Du vergibst uns unsere Schuld „³ Wir vergeben unseren Schuldigern

Du führst uns nicht in Versuchung „³ Wir wollen Niemanden ausnutzen

Du erlöst uns von dem Bösen „³ Wir wollen in Anderen das Gute sehen

Schaf02

Holzrelief01

Lampen02

Schaf01

Holzrelief02

Lampen01

Vaterunser Holzrelief 03

Vaterunser Schaf 03

Vaterunser Projekt Kuben 03

Lampen in Fußgängerpassage