Übersicht Kofferprojekt

Mitwirkende am Projekt

 

»Rote Kirschen ess’ ich gern...«

Frau Ahrend malt sehr gern, deswegen packt sie einen Farbkoffer und drei Bilder hinein: Eines ist eine Kopie von van Gogh, eines hat sie mit ihrem Enkel gemalt –  daher bedeutet es ihr viel – und die Bleistiftzeichnung zeigt ihre verstorbene Tochter und Söhnchen. mehr...

     
 

Die schönen Erlebnisse bleiben

Auf die Frage, ob er vor dem Tod Angst hat, antwortet er: „Jein, vor dem Tod selber habe ich keine Angst. Aber, dass ich etwas unvollständig zurück lasse, davor habe ich Angst." mehr...

     
 

Der Mensch
ein Sandkorn im Universum

Wenn man als kleiner Junge hört, dass die Großmutter gestorben ist, ist man traurig, aber man kann es nicht realisieren. Wenn man einen toten Menschen real sieht, ist es anders. mehr...

     
 

Singen hilft, wenn man traurig ist

Frau Bender arbeitete nach ihrer Ausbildung auf der Leukämie- und Tumorstation der Giessener Kinderklinik und begleitete damals sterbende Kinder zuhause. Die Briefe und Bilder, die sie in den Koffer gelegt hat, hat sie von kranken Kindern bekommen, die ihr sehr viel bedeuteten. mehr...

     
 

Ehrlich währt am längsten

Sein Vater kommt aus Polen. Er hatte dort mit seiner Frau einen Bauernhof. Er hat 70 DM im Monat verdient. Sein Vater musste in den Krieg. Zurzeit ist er im Ruhestand. Früher war er Fleischmeister (Metzger). Und Meister heißt so viel wie Hauptmann. mehr...

     
 

Woran der Mensch sein Herz hängt

Eigentlich ist Herr Cramer Bauunternehmer und betreibt mit einem Freund zusammen ein kleines Bauunternehmen in Kassel. Aber sein Herz hängt an seiner Kneipe, es ist ein Familienbetrieb, daher ist es ihm wichtig, diese Tradition weiter zu führen. mehr...

     
 

Damit es meine Hände erreicht

Eine ägyptische Weisheit besagt: »wenn die materielle Dinge ewiglich im Besitz deiner Vorgänger gewesen wären, dann hätten sie Deine Hände nicht erreicht«. mehr...

     
 

Die größten Feste eines Menschen

Klaus Dettmar ist Ende 60, aber er sagt, dass er sich jünger fühlt. Er liebt alle Menschen, denen er begegnet und mit denen er gut auskommt. Wer aber nicht mit ihm auskommt, muss keinen Kontakt zu ihm haben. mehr...

     
 

Was das Leben bewegt

Stefan Dittmar legt als erstes eine ganz besondere Schachtel in den Koffer. In dieser Schachtel sammelt er seit vielen Jahren Gegenstände, die ihn an seine Kindheit und Jugend erinnern. mehr...

     
 

Spannende Geschichten
aus dem Alltag

Herr Döhne ist ein sehr sympathischer Mann, mittleren Alters, der die Bäckereien Döhne mit viel Freude leitet. Als er uns seinen Koffer zeigt, fällt uns sofort eine Bierflasche ins Auge. Wir denken, ist Herr Döhne ein Alkoholiker. mehr...

     
 

Fragen ohne Antworten

Eine Kerze lege ich auch hinein, weil ich Licht etwas sehr wichtiges empfinde. Denn Licht weist uns den Weg aus dem Dunkel auf dem Weg zur Ewigkeit. Licht gibt Wärme, Geborgenheit und erhellt unser Leben von der Geburtstagstafel bis zum Tannenbaum. mehr...

     
 

Das einzige, was bleibt

Seine Einstellung zu dem Thema ist, dass es keine Gegenstände gibt, die von ihm übrig bleiben sollen. Das einzige, was bleibt, sind die Erinnerungen an Menschen. Er ist der Meinung, dass es keine weltbewegenden Dinge von ihm gibt, die er erschaffen hat. mehr...

     
 

Das Leben ist eine einzige Reise

Der Stoffhund (Husky) erinnert Frau Ehrhardt an ihren Urlaub im Bayrischen Wald, wo sie bei einem Huskyrennen war. Sie holt ein großes Fotoalbum und zeigt uns Bilder von ihrem Urlaub und den Huskys. mehr...

     
 

Von der Mutter geprägt

Die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen macht Herrn sehr viel Spaß, vor allem die sportlichen Angelegenheiten, wie Fußball, Handball, Volleyball und Tischtennis.
Die Kirche hat ihn viel von zu Hause geprägt. Seine Erziehung kam voll von der Mutter, da der Vater oft unterwegs im Krieg war. mehr...

     
 

Was im Leben zählt

Frau Fuhrmann erzählt, dass in ihrem Leben Ausdauer und Motivation immer eine wichtige Rolle gespielt haben. Um das zu üben, hat sie mit dem Laufen angefangen, erst kurze Strecken, dann immer längere, bis sie zum Schluss Marathon gelaufen ist. mehr...

     
 

Jedem Anfang
wohnt ein Zauber inne

Die Erzählungen von Frau Funke sind spannend, aber auch traurig. Ihr Mann, starb vor ca. vier Jahren, so dass sie plötzlich alleine war. Das war ein Verlust, der sie sehr getroffen hat und sie musste sich in ihrem Leben ganz neu orientieren. mehr...

     
 

Mit guter Laune ins Neue Jahr

Herr Herrmann legt einen Propeller in seinen Koffer, den wichtigsten Teil einer Pumpe. Wenn der nicht rund läuft, läuft gar nichts mehr - wie in der Firma. Außer Beruf und Familie, mag Herr Herrmann die Musik. Er hört das Lied „Here comes the Sun“, schon seit den 70er Jahren immer zu Neujahr und geht damit immer mit guter Laune in das neue Jahr. mehr...

     
 

Man kann immer umkehren

Frau Hilsenbeck sagte uns, dass es nicht der Tod sei, der ihr Angst mache, sondern die Art, wie sie stirbt. Sie erzählte uns, dass sie mit 20 erstmals über den Tod nachgedacht hat, als ein Freund in eine Gletscherspalte gefallen ist und sich das Genick gebrochen hat. mehr...

     
 

Der Weg zu Gott

Der Glaube an Gott hat sein Leben sehr geprägt. Dabei hat seine Mutter eine sehr wichtige Rolle gespielt. Sie hat mit ihm gebetet und ihn im christlichen Glauben erzogen. Als er ein Jahr alt war, hat er eine Ausgabe des Neuen Testaments von seiner Mutter erhalten, das ihm sehr viel bedeutet und das er deswegen mit in den Koffer gelegt hat. mehr...

     
 

Mit offenen Augen durch das Leben

Herr Hungerland erzählte: „Im Frühjahr hab ich einen Schlaganfall erlitten. Gerade als ich mir einen Kaffee holen wollte, konnte ich mich nicht mehr bewegen. Viele Wochen lag ich im Krankenhaus, doch ich kämpfte für mein Leben und meine Familie. mehr...

     
 

Ein Thema,
das man gerne ausgrenzt

Frau Jünemann arbeitet bei der HNA in der Geschäftsstelle in Baunatal. Ihr Beruf ist ihr sehr wichtig und macht ihr viel Spaß. Sie ist vielseitig interessiert. Seit 40 Jahren tanzt sie mit Begeisterung Volkstänze. Bereits mit 16 hatte sie die Leitung einer eigenen Volkstanzgruppe. mehr...

     
 

Kreislauf des Lebens

Er hofft, dass bei seiner Familie eine Erinnerung von ihm bleibt, aber das kann er nicht bestimmen. Bei seiner Familie wird auch eine andere Erinnerung bleiben, als bei seinen Freunden. Er nennt uns ein Beispiel: Seine Tante weiß nicht, in welche Kinofilme Herr Kayser gehen würde. Aber das wiederum wissen dann seine Freunde. mehr...

     
 

Die einzige Wahrheit

Herr Kranki, warum nehmen sie an dem Projekt teil? »Ich finde es wichtig, dass sich Menschen mit dem Tod beschäftigen. Er ist die einzige unausweichliche Wahrheit. Sonst gibt es immer mehrere Wahrheiten, je nach Sicht des jeweiligen Betroffenen. Man kann sich viele Dinge auch schön reden und sich im Leben belügen. Beim Tod geht das nicht. mehr...

     
 

Vertrauen und Sicherheit

Herr Kusan ist ein Mensch, der sich klare und nachvollziehbare Regeln sowie Entscheidungen wünscht. Den richtigen Moment zum Sterben – außer vielleicht bei einer unheilbaren Erkrankung – wird es nicht geben. mehr...

     
 

Gedanken über Tod und Leben

Obwohl ich mir nicht sicher bin, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, habe ich keine Angst vor dem Tod. Denn wenn es Gott gibt, vertraue ich darauf, dass er es letztendlich gut mit uns Menschen meint. mehr...

     
 

Der Mensch steht im Vordergrund

Herr Lazar ist Augenoptikermeister und Besitzer eines Brillengeschäftes in Baunatal.
Er legt großen Wert darauf, dass der Mensch mit dem er zu tun hat, für ihn im Vordergrund steht. Deswegen heißt es auch „Mensch und Brille“. mehr...

     
 

Man muss das Leben nutzen

In seinem Koffer befindet sich nur eine Kerze. Damit verbindet Herr Leidorf, dass jeder Mensch helfen kann und jeder Mensch wichtig ist und einen Platz in der Gemeinschaft hat. Die Kerze brennt „für andere“, aber die Kerze geht auch irgendwann aus. Deshalb sagt er, dass man das Leben nutzen muss. mehr...

     
 

Zur Ehre Gottes

»Brich an du schönes Morgenlicht.« Das Lied wurde für mich zum Schlüsselerlebnis, weil es nach glücklich überstandener Flucht im Weihnachtsgottesdienst im Flüchtlingslager 1945 erklang, als wir in Kälte und Dunkelheit saßen. mehr...

     
 

Gott versprochen

Sie erzählte mir, dass sie krank war und sie mit dem Krankenwagen abgeholt worden ist. Ihr Sohn war zu dem Zeitpunkt zwei Jahre alt und sie hat mir beschrieben, welche Gedanken sie sich gemacht hat. mehr...

     
 

Die Last des andern

Die Kirche spielt für Frau Marth eine bedeutende Rolle, deshalb hat sie folgende Dinge in ihren Koffer gepackt: Die Traubibel, die sie an ihren verstorbenen Mann erinnert, der ihr den christlichen Glauben näher gebracht hat. mehr...

     
 

Alles wird gut

Im Koffer von Silke Meers befinden sich viele Sachen die für sie persönlich wichtig sind. Eine Karte, auf der steht „Alles wird gut“. Die Karte spiegelt Frau Meers positive Lebenseinstellung wieder. mehr...

     
 

Ich gehe auf die andere Seite

Als wir sie fragten, ob sie Angst vor dem Tod habe, sagte sie, dass es so endgültig sei, da wir nicht richtig wissen, was danach kommt. mehr...

     
 

Am aller wichtigsten

Im Alter zwischen 16–18 Jahren war Herr Ohlwein der Meinung, dass er nicht lange leben würde, bzw. dass er nicht sehr alt werden würde. mehr...

     
 

Allein erreicht man gar nichts

Fußball hat ihn als Allroundsport immer begeistert, da Kondition und Beweglichkeit gefordert sind. Aber auch Spielaufbau und Taktik sind dabei gefragt, man muss den Gegner auch einschätzen können und eine Strategie entwickeln können, wie man den Gegner austricksen kann. mehr...

     
 

Der Unterschied macht’s

Frau Poppe ist eine ältere, noch fitte Dame, obwohl sie im Rollstuhl sitzt. Sie hatte schon in jungen Jahren (mit 5) Polio, also Kinderlähmung. Als Kind ist sie schon mit Stöcken gelaufen. mehr...

     
 

Ewigkeit ist was absolut Positives

Der Koffer hat Jutta als kleines Kind zu ihren Kuren nach Bad Reichenhall und anderswo begleitet. Da hat er alles gefasst, was sie für die Wochen fern von zu Hause brauchte. mehr...

     
 

Reich in Gott

Meine Eltern waren nicht reich an Geld aber reich in Gott. Sie nahmen mich aus seiner Hand, als ich im Advent 1932 ihnen anvertraut wurde. Sie gaben mir den Namen Esther, das bedeutet: Stern. mehr...

     
 

Die Angst nimmt mit dem Alter ab

Frau Reichert hat sich mit dem Tod nur selten auseinander gesetzt, allerdings Erfahrungen durchlebt, wie den Verlust ihres Mannes vor einigen Jahren. Sie spielt gerne Tennis oder arbeitet im Garten. mehr...

     
 

Der Tod ist Bestandteil des Lebens

Der Stein im Koffer von Herrn Rieß steht für die Last, die wir manchmal tragen müssen. Sie trägt sich leichter, wenn jemand bereit ist, sie mit uns gemeinsam zu tragen. In der Familie von Herrn Rieß lebt ein behinderter Mensch und das wird dadurch möglich, dass sich die ganze Familie um ihn kümmert. mehr...

     
 

Schlechte Tat in gutem Licht

Für Dirks gute und schlechte Taten steht das Yin Yang Zeichen. Der schwarze Punkt auf der weißen Fläche soll bedeuten, dass er etwas gut gemeint hat, aber es nicht gut verstanden worden ist. Der weiße Punkt auf der schwarzen Fläche stellt die im ersten Moment schlechte Tat doch noch ins gute Licht. mehr...

     
 

Ich beschäftige mich
lieber mit dem Leben

Unsere erste Frage: „Haben Sie Angst vor dem Tod?“ Die Antwort von unserem Bürgermeister lautete: „Nein, ich habe keine Angst vor dem Tod, denn ich beschäftige mich viel lieber mit dem Leben.“ mehr...

     
 

Damit der Glaube aktuell bleibt

Pfarrer Schupp möchte, dass die nächste Generation an die Auferstehung glaubt. Er glaubt, dass die Liebe Gottes (diese Liebe will das Leben) stärker ist als der Tod - und ins Leben auch nach dem Tod ruft. mehr...

     
 

Beim Sterben sollten alle da sein

Und wenn er stirbt, dann würde er gerne zu Hause sterben und alle sollten bei ihm sein. Und auch bei der Beerdigung sollten alle, die ihm sehr wichtig sind und die zu ihm gehören bei ihm sein. Sie sollten nicht nur traurig sein, sondern auch froh, dass alle so viel mit ihm erlebt haben. mehr...

     
 

Ein Gedanke,
den ich noch verdränge

In all den Dingen ist ein Sinn für mich, und bei vielen eingepackten Gegenständen habe ich Erinnerungen und Gefühle, von denen ich sagen kann, dass ich Gott gespürt habe oder zumindest ihm sehr nah war. mehr...

     
 

Ich lasse meinen Ärger zurück

„Ich lasse die Erinnerung an ein Land zurück, über das ich mich oft geärgert habe. Über ein unfreies Land und Ärger über das System!“ So Katja Simon. Damit meint sie die Teilung Deutschlands. mehr...

     
 

Grundprogramm des Lebens

Warum Irmgard Stings bei der „Kofferaktion“ mitmacht, beantwortet sie so: „Ein Abschied, so schmerzlich er ist, ist immer ein Neuanfang.“ Abschiednehmen ist das Grundprogramm unseres Lebens, und man kann es einüben lernen. mehr...

     
 

Wie Gott mein Leben begleitet hat

Es ist mir wichtig zu berichten, welche klugen Lebensbegleiter mir Gott geschenkt hat, damit mir das Evangelium erschlossen wurde. Auch möchte ich von Gottes Güte erzählen, die er mich erfahren ließ und von den Wundern, die ich mit Gott erlebt habe. mehr...

     
 

Die wichtigste Person
in meinem Leben

Die wichtigste Person in seinem Leben ist er selber. Er hat keine Angst vor dem Tod, denn er weiß, dass er 100 Jahre alt werden wird, weil er gesundheitlich auf dem besten Stand ist. Er geht auch nicht zum Arzt und nimmt keine Tabletten. mehr...

     
 

Mit dem Tod ist nicht alles aus

Herr Weber hat Angst vor dem Tod. Allerdings gehört seiner Meinung nach der Tod zum Leben. Außerdem glaubt Herr Weber, dass mit dem Tod noch nicht alles aus ist. In welcher Form bleibt allerdings noch offen im Raum stehen. mehr...

     
 

In der Natur ist mir Gott ganz nahe

Frau Weiß mag die Natur. Sie sagte uns, sie geht oft raus im Garten arbeiten oder im Wald spazieren. Sie mag die Natur, weil es dort sehr viele Farben gibt und gute Luft. Wenn sie draußen ist, denkt sie auch ganz oft an Gott. Sie denkt, er wäre ihr dann ganz nah. Deswegen kommt ein Stück Blatt und ein Bild über die Natur rein. mehr...

     
 

Auch Tote haben eine Würde

Herr Wicke betrachtet die Toten noch als Menschen, denn jeder Mensch hat eine Würde und die soll auch noch da sein, auch wenn man tot ist. Er findet es ungerecht, wenn Kinder sterben. Sie hatten noch gar nichts vom Leben. mehr...